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Luxus, Genuss und ziemlich viel Wasser!
Unsere
erste Tour an den Rhein führte uns nach Bacharach. Hier gibt es einen Stellplatz
auf einem Parkplatz direkt am Fluss. Betrieben wird der Platz durch den nahe
gelegenen
Campingplatz Sonnenstrand. Für die knapp 100km
benötigten wir knapp 1,5h. Die letzten Kilometer legten wir auf der B9 direkt am
Rhein zurück.
Direkt
nach der Ankunft wurde (wie immer) aufgebaut. Strom gibt es auf diesem
Stellplatz für 6 Wohnmobile. Den Platz selbst muss man sich mit PKw's teilen.
Für Wohnmobile sind jedoch die Plätze direkt am Rhein reserviert. Allerdings
halten sich die PKw-Fahrer nicht immer dran. Am Platzrand befindet sich auch
eine Ver- und Entsorgung. Lediglich für Frischwasser (ca. 100l) muss man 1 Euro
bezahlen.
Wie
auf dem Foto oben zu sehen ist, besteht der Untergrund des Platzes aus einer
Mischung aus Schotter (Stellflächen) und Sand. Der Platz ist bzw. war ziemlich
zerfahren und durch die Regenfälle der letzten Tage gab es doch einige Pfützen.
Zwischen den Stellflächen und dem Rhein verläuft ein kleiner Weg. In der einen
Richtung erreicht man einen schönen Park und in der anderen Richtung den
Campingplatz.
Auch
Kira erkundete erst einmal den Platz und das Flussufer. Nach ausgiebigen
Rumschnüffeln mussten wir uns aber erst einmal anmelden und die Gebühr von 6
Euro pro Nacht bezahlen. Hierzu meldet man sich an der Rezeption des
Campingplatzes. Bis dahin sind es etwa 500m. Auf dem Weg dorthin kamen wir an
der Gaststätte des örtlichen Rudervereins "Evas Lunchbox" vorbei. Dort wird
täglich (unter anderem) ein umfangreiches Frühstücksangebot bereit gehalten. Das
war doch was für uns!
Nach
der Anmeldung wollten wir den Weinort Bacharach erkunden. Vom Stellplatz bis in
die Ortsmitte sind es nur knapp 300m. Nach der Überquerung der Bahnanlagen ist
man auch schon fast da. Die Bahn und die nahe gelegene Bundesstraße hört man
zwar auch nachts aber nicht so laut, dass man nicht schlafen kann.
Bacharach
ist ein kleiner netter Weinort mit kleinen verwinkelten Straßen und zahlreichen
Fachwerkhäusern. Geprägt ist der Ort durch den Weinanbau, den Weinverkauf und
natürlich, wie sollte es auch anders sein am Rhein, durch den Tourismus.
Hier gab es etwas lustiges zu sehen. Übrigens, das ist ein Frisörgeschäft. Für einen kleinen Eindruck, klickt einfach die folgenden Bilder groß.
Jetzt
war es erst einmal an der Zeit, die Naturprodukte der Region zu probieren. Für
Bianka gab es einen sehr guten Rotwein. Ich testete den Rosé des Hauses und war
auch begeistert. Direkt gegenüber des Lokals entdeckten wir auch einen kleinen
Supermarkt.
Auch Kira genoss diesen Ausflug und fand Bacharach sehr spannend:
Der
Rückweg führte uns an der Bahnlinie entlang und am Park vorbei, wo wir einen
Spielplatz entdeckten.
Unterdessen
hatte sich auch der Stellplatz weiter gefüllt. Für uns hieß es jedoch nur etwas
frisch machen und anschließend wieder zurück. Wir hatten ein nettes Restaurant
mit lokalen Spezialitäten entdeckt, das wir unbedingt ausprobieren wollten.
Zur
Entspannung spielten wir erst einmal mit Kira. Sie schien aber nicht so
begeistert zu sein. Sie machte sich vom Acker bzw. mit schnellen Pfoten zurück
ins WoMo.
Am nächsten Morgen erlebten wir eine Überraschung. Durch die heftigen Regenfälle in Baden-Würtemberg der letzten Tage, kam das Hochwasser auch nach Bacharach. Der Rhein begann, über die Ufer zu treten. Am Vorabend sah es noch so aus:
Oh,
ich glaube da hat jemand Appetit auf Frühstück. Wie bereits geplant, gingen wir
wir in Evas Lunchbox und schlugen uns den Bauch voll.
Kira
hatte auch Appetit, wie man sehr gut sehen kann. Von der Terrasse des
Sportlerheims hatte man einen sehr guten Blick auf den benachbarten
Campingplatz. Dort hatten die ersten Camper begonnen, Fahrzeuge und Wohnwagen
vor dem Hochwasser ins Sicherheit zu bringen. Am nächsten Morgen sahen das viele
andere Camper genauso.
Ziel
des heutigen Tages war die Nachbargemeinde Steeg. Auch Steeg ist ein beliebter
Ausflugs- und Weinort. Auf dem Weg dahin gab es auch wieder ganz nette leckere
Dinge zu sehen, wie man oben und unten erkennen kann.
Zur Stärkung probierten wir auch hier den Wein der einheimischen Weinbauern.
Nach
der Besichtigung von Steeg ging es zurück nach Bacharach. Zur Feier des Tages
gönnten wir uns einen schönen großen Eisbecher und ein leckeres Stückchen
Kuchen.
Wie man sieht schmeckt es Bianka ganz hervorragend ... und Kira fand es auch recht spannend.
Nach
dieser Anstrengung hatten wir uns erst einmal etwas Ruhe verdient und wollten
uns ein wenig in die Sonne legen. Auf dem Rückweg zum WoMo mussten wir
feststellen, dass der Pegel des Rheins noch weiter gestiegen ist.
Das
tolle Wetter nutzten viele Besucher von Bacharach für eine Schiffstour,
ungeachtet des steigenden Wassers.
Hier noch ein paar Bilder des Hochwassers, was auch Kira sehr verdächtig und spannend fand.
Gegen
Abend marschierten wir erneut nach Bacharach zum Abendessen. Ausgesucht hatten
wir uns das Lokal bereits am Vormittag, außerhalb der Betriebszeiten. Da
entstanden auch diese Bilder. Angeboten wird hier gute Hausmannskost und
Spezialitäten der Region. Das Essen war sehr lecker und das Restaurant sehr
empfehlenswert.
Zum
Dessert kehrten wir noch bei einem Winzer zu einer kleinen Weinverkostung ein.
Das war lecker!
Zurück am Stellplatz konnte man sehr deutlich sehen, dass der Rhein immer noch steigt.
Am nächsten Morgen sah es noch schlimmer aus, was zumindest die Enten freute.
Unterdessen füllte sich auch die höher gelegene Wiese des Campingplatzes, wie wir beim Frühstück hervorragend beobachten konnten.
Für
uns stand heute noch ein bisschen Erholung auf dem Plan. Hierzu zählt natürlich
faul im Stuhl abhängen, mit dem Hund spielen und dem Hochwasser zuschauen.
Nach dem Mittag bauten wir ab und machten uns auf den Heimweg. Hierzu wählten wir die B9 bis Koblenz. Unterwegs konnten wir zwei Campingplätze sehen, die vom Wasser aufgefressen worden sind. Wir hoffen nur, dass sich der Schaden an den abgesoffenen Wohnwagen in Grenzen hält. Abschließend noch ein paar Bilder vom Wasser.
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