Dresden Pfingsten 2006

                             

     

     

     

 

 

Auf nach Dresden - oder - Es regnet nicht mehr!

(so heftig)

Seit Wochen haben wir uns auf das große Pfingsttreffen des Wohnmobilforums in Dresden gefreut. Insbesondere in den letzten Tagen vor dem Start in die sächsische Landeshauptstadt haben wir immer wieder sehnsüchtig in den Himmel geschaut und gehofft, dass es endlich aufhört zu regnen und etwas wärmer wird. Schließlich wollten wir uns mit 47 angekündigten WoMo-Besatzungen ein schönes langes Pfingstwochenende machen. Wenige Tage vor der Reise kündigte der Wetterbericht im Internet doch tatsächlich eine Wetterbesserung an. Richtig warm sollte es zwar nicht werden aber zumindest sollte es trocken bleiben.

Bereits am Mittwoch wurde unser WoMo reisefertig gemacht, die Tanks wurden gefüllt, Klamotten verstaut, Vorräte eingekauft und alles so vorbereitet, dass ein unmittelbarer Start am Donnerstag Nachmittag möglich ist. Bianka hatte bereits frei und erwartete mich sehnsüchtig vom Dienst zurück.

 

Gegen 15:45 Uhr war ich endlich zu Hause. Schnell noch duschen und dann ging es los in Richtung Osten. Zunächst regnete es noch, doch nach wenigen Kilometern schaffte es die Sonne durch die Wolkendecke. Allerdings zeigte sich in größerer Entfernung bereits die nächste Regenwand, die wir natürlich mit unseren heroischen 93 PS einholten. So wechselten sich während unserer 7,5 h Reise immer wieder Regen mit Sonnenschein (außer als es dunkel wurde). Gegen 0:00 Uhr erreichten wir staufrei den Stellplatz in Dresden direkt an der Elbe. Wir entdeckten auch gleich einige Wohnmobile direkt am Ufer, allerdings schienen schon alle zu schlafen. Da Kira noch einmal raus musste, machte ich mich auf die Suche nach Forumsaufklebern. Allerdings waren wir dann ziemlich enttäuscht, nicht einen einzigen zu finden. Eigentlich wollten wir schon ins Bett gehen, als Kira sich etwas selbständig machte, so dass wir ihr mit der Taschenlampe nachleuchten mussten. Und siehe da, am anderen Ende des Platzes standen noch mehr WoMo`s. Das musste natürlich überprüft werden. Und welch Wunder, gaaaaanz viele Aufkleber und ein Lichtschein vor einem WoMo (sah eher aus wie ein grünes Ungeheuer). Davor saß noch eine kleine Runde von Hartgesottenen: Dirk, Mario und ein Paar, dessen Namen ich leider vergessen habe (Entschuldigung!). Endlich hatten wir es geschafft. Schnell das WoMo umgeparkt, kurz „Hallo“ gesagt und dann ging es erst mal ab in den Alkoven.

 

Gegen 06:00 Uhr meldete sich natürlich Kira, wie immer. Also kurz rein in die Klamotten und vor die Tür. Zum Glück brauchte unser Mäuschen nicht so lange, so dass ich noch eine Mütze voll Schlaf abbekommen habe. Halb 9 gab es dann Frühstück und die ersten netten Gespräche mit den anwesenden Wohnmobilisten. Neben dem Kennenlernen konnten wir auch gleich ein kleines Problemchen loswerden, unser Ablassventil vom Frischwassertank leckte. Leider machte mir Mario nicht viel Hoffnung.

 

Anschließend parkten wir noch um, damit wir mehr Sonne abbekommen und für die Anderen Platz zu machen. Nachdem wir unseren endgültigen Parkplatz hatten, zahlten wir noch schnell die Gebühr von 2 € und machten uns auf den Weg zur Erkundung in die Stadt. Man konnte sehr schön an der Elbe entlang laufen und war nach 10 Minuten vor der Semperoper. Dort entdeckten wir etwas nostalgisch witziges: Man konnte dort für eine Stadtrundfahrt Trabbis mieten. Es waren sogar Cabrios darunter.

 

           

(Durch Anklicken werden die gerahmten Bilder groß)

Etwas Kultur wollten wir erst später genießen und beschlossen zunächst einmal einen Bäcker zu suchen, um das Frühstück für die folgenden Tage zu sichern. Die Sonne lachte auch recht freundlich vom Himmel herab. Über das Residenzschloss und der Frauenkirche führte uns der Weg zur Prager Straße. Dort fanden wir natürlich eine Bäcker und deckten uns mit frischen Brötchen ein. Dort bekamen wir auch echte Dresdner Eierschecke, die wir schon seit Jahren nicht mehr gegessen haben. Da die Prager Straße je eine bekannte Einkaufsmeile in Dresden ist, wollten wir die Gelegenheit nutzen, um für Biankas Hobby neue Spitze einzukaufen. Natürlich kamen wir nicht an einem Douglas-Laden vorbei, ohne ein paar Euronen da zu lassen. Beim Gang durch die Kaufhäuser bekamen wir natürlich die gewünschte Spitze und anschließend eine nette Mahlzeit in einem China-Imbiss (Wozu hatten wir eigentlich eingekauft?). Als Nachtisch gab es noch ein Softeis, wie aus Kindertagen. So gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Inzwischen waren auch weitere WoMo-Besatzungen eingetroffen und die ersten Campingstühle aufgebaut. Schnell einen Kaffee gekocht und dazugesetzt. Joxy erzählte uns, dass wir ihn in der Stadt nicht gesehen hätten, obwohl wir hoch erhobenen Hauptes an ihm und seiner Frau (Pauker) vorbeigelaufen sind. Lieber Joxy, Liebe Pauker: Wir haben Euch wirklich nicht gesehen und es tut uns immer noch sooooo unendlich leid, Euch ignoriert zu haben. (Das ganze ist natürlich ein Joke und nicht so ernst gemeint, wie es hier klingen mag!)

 

 

Zu Kaffe und Keksen (Bianka hatte vor der Abreise sehr fleißig gebacken) entwickelte sich eine wunderschöne und gesellige Nachmittagsrunde. Nach und nach füllte sich der Platz mit weiteren Forumsusern. Darunter waren einige bekannte Gesichter (Hallo Jutta, Andi, Petra, Oldiline) aber auch viele, die wir jetzt erst kennenlernen durften. Da das Wetter richtig schön mitspielte konnten wir unseren neuen Grill einweihen. Nach den vielen Wochen der Abstinenz schmeckte es mal wieder richtig gut. Anschließend bauten wir alle gemeinsam so um, dass eine schöne große Quatschetafel entstand. Ein Bierfässchen wurde aufgebaut und die erste Kennenlernparty konnte beginnen. Am späten Abend trafen dann auch Anke, Olaf und Sarah (www.olansamo.de) ein. Mit ihnen hatten wir bereits ein Greven ein wunderschönes Wochenende verbracht. Etwas später beendete dann auch MAN (Heiko und Margot) ihre Reise nach Dresden. Über die netten und interessanten Gespräche hatten wir völlig das Zeitgefühl verloren. So war es dann doch schon halb eins, als wir ins Bett krochen.

 

     

   

 

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