Düren 15. - 17.06.2007

                             

     

     

   

Anna und mal wieder das Wetter

An diesem Wochenende stand mal wieder ein Treffen mit Bärbel und Klaus auf dem Plan. Eigentlich hatten wir beabsichtigt, das WE auf einem Stellplatz in der Nähe von Hagen zu verbringen, allerdings mussten wir feststellen, dass kein geeigneter SP zu finden war. Nach mehrtägiger Sucherei kamen wir auf Düren. Im Internet erfuhren wir dann auch, dass an diesem WE der Annamarkt stattfindet. Das passte natürlich hervorragend. Dessen ungeachtet gefiel uns, zumindest durch das Internet und den Bordatlas, der innenstadtnahe Stellplatz, der durch eine Interessengemeinschaft betrieben wird. Das machte uns natürlich neugierig. So hieß es dann endlich wieder WoMo packen, Tanks füllen, für gutes Wetter beten und sich am Freitag rechtzeitig vom Arbeitsplatz abmelden. Insbesondere der letzte Punkt klappte hervorragend. Gegen 12:30 Uhr konnten wir uns auf den Weg machen. Knapp 100km, in Masse Landstraße lagen vor uns. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Bereits am Tor wurden wir sehr freundlich von einem Vertreter der Interessengemeinschaft Reisemobilhafen Düren begrüßt. Dass wir noch ein Plätzchen für Bärbel und Klaus freihalten wollten, war für ihn überhaupt kein Problem. Auch sonst war die Betreuung auf dem Platz sehr gut. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle!

Nach dem wir uns für ein Plätzchen entschieden hatten, wurde erst einmal aufgebaut. Der Platz liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Glashütte. Der Untergrund besteht aus Schotter. Der Zufahrtsweg ist asphaltiert. Der SP bietet zur Zeit Platz für ca. 20 Wohnmobile. Eine Parzellierung besteht aus Koniferen, was ganz nett gemacht ist. Für jeden Stellplatz steht auch ein Stromanschluss zur Verfügung. Dieser ist mit jeweils 16 A mehr als ausreichend abgesichert. Da kann im Sommer auch mal die Klimaanlage laufen ohne das es gleich finster wird auf dem Platz. Über eine ausgebaute Ver- und Entsorgung verfügt der Platz natürlich auch.

 

 

 

An einem umfunktionierten Bauwagen findet der Besucher jede Menge Informationen und Prospekte, die für eine Erkundung der Umgebung sehr hilfreich sind. Dort kann man auch die Gebührenordnung nachlesen. Der Platz kostet pro Nacht und Mobil 6 Euro. Für Strom sind 2 Euro zu entrichten. Sofern man lediglich die Ver- und Entsorgung nutzen möchte, zahlt man jeweils 1 Euro.

Eine gute Idee ist auch die vorbereitete Sitzecke, die zum Grillen und Quatschen genutzt werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass man hier in Düren noch nicht ganz fertig ist. Der Stellplatz wird bestimmt noch größer. Die Betonplatte, die wir dort sahen lässt auch den Schluss zu, dass demnächst noch mit der Errichtung von Sanitäranlagen begonnen wird.

 

 

 

Nach dem wir die erste Erkundung und den Aufbau abgeschlossen hatten, riefen wir Bärbel und Klaus an. Leider steckten sie in einem 10km Stau bei Köln. Deshalb war nun unser Pfotentier mit einem ersten Spaziergang dran. Sehr schön ist die Lage des Stellplatzes in der Nähe der Rur (ca. 200m). Dorthin führte uns unser Weg.

 

 

Als wir zurück waren brauchten wir auch nicht mehr lange auf Bärbel, Klaus, Charly und Biene zu warten. Nach einem ersten Hallo gab es erst einmal Kaffee und anschließend eine etwas längere Hunderunde, damit wir Appetit auf Gegrilltes bekommen. Wiederum wählten wir den Weg an der Rur entlang, nur ging es diesmal ein wenig weiter. Besonders witzig fanden wir ein Pärchen, dass sich auf dem Weg schweigend stritt. Den Beginn erlebten wir auf dem Hinweg und auf dem Rückmarsch ca. 20 Minuten später schwiegen sie sich am selben Platz immer noch an. Ob sie da heute noch stehen, haben wir leider nicht überprüft.

Zurück auf dem Platz musste Bianka erst einmal Probe sitzen. Klaus hatte ihr eine WoMo-Fußbank mitgebracht, da unser Duc doch eher für große und kräftige Handwerker und nicht für kleine Frauen gemacht war. Offensichtlich passt die Fußbank perfekt.

Dann war es an der Zeit den Grill vorzubereiten und das Abendbrot zu genießen. Den Erfahrungen aus Oberhausen folgend, wurde anschließend noch abgewaschen und zwar gemeinsam.

Auch Bienchen wollte helfen, doch die Leine war etwas kurz.

Nach der gemeinsamen Anstrengung ließen wir den Abend entspannt ausklingen.

 

Der nächste Morgen begrüßte uns mit wunderschönem Sonnenschein, auch wenn der Wind doch recht frisch war. Trotzdem ließen wir uns nicht die Laune verderben und frühstückten draußen, was auch unsere Vierbeiner toll fanden.

 

So gestärkt machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um den Annamarkt zu besuchen. Mal gut, dass es so frisch war und wir unsere Jacken mitgenommen haben. So konnten uns die Regenschauer, die wir zwischenzeitlich immer wieder mal genießen durften, nichts ausmachen.

Während der Anreise hatten wir feststellen müssen, dass die Beschilderung zum Stellplatz doch noch ausbaufähig ist. Jetzt entdeckten wir doch noch ein Schild, auch wenn es dort völlig unnütz steht. Jeder der dieses Schild aus dem WoMo sieht hat es geschafft, eine 2,50m hohe Brücke zu unterfahren. Ich glaube das schaffen lediglich ältere ausgebaute Bullis.

Bis zur Innenstadt von Düren läuft man etwa 30 Minuten. Der Annamarkt hatte gerade begonnen, als wir eintrafen. Hierbei handelt es sich um einen mittelalterlichen Markt auf dem es einiges zu entdecken gab. Doch zuvor mussten die zwei Kleinsten in unserer Runde erst einmal was trinken. Auf diesem Weg bedanken sich die zwei Vierbeiner bei der Dürener Feuerwehr für die leckere und erfrischende Kaltschale.

Besonders schön fanden wir die vielen tollen Kostüme und die Pflege des traditionellen Marktes, wie es die folgenden Bilder belegen.

         

           

Nach einem ersten Rundgang genossen wir erst einmal einen leckeren Kaffee / heiße Schokolade oder Cappuccino. Dabei überraschte uns auch der erste Regenschauer des Tages. Das war dann auch das Signal für uns, ein trockenes Plätzchen zu suchen und etwas zu essen. Es gab sehr leckeren Backfisch mit Brötchen und Remoulade. Den Stand kannten wir schon von unserem Wochenende in Jülich.

       

       

Nach dem wir uns alles angeschaut hatten und auch das Wetter einen trockenen Heimweg erwarten ließ, machten wir uns auf den Rückweg. Allerdings hatten wir uns beim Wetter doch etwas geirrt. Kurz vor besagter 2,50m Brücke öffnete der Himmel wieder seine Pforten. Zum Glück konnten wir uns aber unterstellen und das Ende des Regengusses abwarten. Als wir den SP erreichten, war wieder wunderschönes Wetter, so dass wir uns von dem doch etwas längeren Spaziergang erst einmal bei einer Tasse Kaffee erholen konnten. Als wir das Gelände des SP betraten erzählten uns andere WoMo-Fahrer, dass uns jemand in einer Feuerwehruniform gesucht hätte. Offensichtlich hat jemand im Wohnmobilforum bzw. in der Mobilen Freiheit gelesen, dass wir an diesem WE hier in Düren sind. Aber erst einmal konnten wir etwas faulenzen und die Sonne genießen.

Und dann kam unser Besuch. Es war "Janka" aus dem Wohnmobilforum, der Bereitschaftsdienst bei der Feuerwehr hat und aus Düren kommt. Da wir uns alle noch nie begegnet waren, gab es bei einer Tasse Kaffee einiges zu erzählen.

Kurz nachdem er wieder los musste und wir eigentlich den Grill anschmeißen wollten, fing es wieder an zu regnen. Dazu gab es noch einiges an Wind, so dass wir die Markise nicht als Regenschirm verwenden konnten. Als mussten wir schnell alles in Sicherheit bringen und im WoMo das Ende des Regenschauers abwarten. Zum Glück war der Schauer schnell vorüber, so dass wir bald wieder draußen sitzen konnten.

Da der Wind mittlerweile nachgelassen hatte, konnten wir jetzt auch die Markise ausfahren, was sich beim Essen als Vorteil erwies, da es zwischendurch doch wieder etwas zu pieseln anfing. Doch zunächst wurden die Grill's vorgeheizt und das Abendessen vorbereitet.

Wie immer schmeckte es hervorragend.

 

Auch das Wetter hielt sich, so dass wir auch den Rest des Abends draußen sitzen konnten.

Auch der Sonntag begann sehr vielversprechend und warm. Nach dem Frühstück machten wir uns noch einmal mit den Hunden auf und erkundeten weitere Möglichkeiten an der Rur entlang. Wir entdeckten eine Möglichkeit am Fluss entlang in die Stadt und auf der anderen Uferseite wieder zurück.

Gegen 15:00 Uhr hieß es dann mal wieder Abschied nehmen und zurück nach Hause. Eigentlich rechneten wir mit einer Fahrzeit von etwas mehr als einer Stunde, nur hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Bundesstraße zum Nürburgring wegen eines Radrennens gesperrt war. Das wäre eigentlich kein Problem, doch wir hätten es eigentlich aus dem letzten Jahr wissen müssen, dass bei einer Sperrung die Autofahrer selbst nach Hause finden müssen. Ausgewiesene Umleitungen gab es mal wieder nicht und das Navi wollte uns immer wieder zurück schicken, was ja nicht funktionierte. Also irrten wir ein wenig durch die Eifel und fanden dann doch mit ein bisschen Glück den Heimweg. Diese Aktion kostete uns fast eine Stunde, reichlich Nerven und brachte mir wieder ein paar graue Haare mehr ein.

Trotz dieses Tourendes war es mal wieder ein schönes Wochenende. Der Platz ist echt gut und wir sind schon neugierig wie er aussehen mag, wenn wir evtl. in einem Jahr noch mal vorbeischauen. Ach ja, im August ist in Düren Annakirmes. Das soll auch viel Spaß machen.

 

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