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Endlich geht's los!
Nach
dem wir die wundervolle Nachricht erhalten hatten, dass unser neues WoMo
pünktlich am 05.04.2007 zur Übergabe bereit steht, war es natürlich an der Zeit,
unsere erste Tour mit dem Neuen und für diese Saison zu planen. Also wurde wie
immer der Bordatlas aufgeschlagen und das Internet befragt. Da es sich ja um das
Osterwochenende handelt, suchten wir einen Stellplatz der groß genug ist, damit
wir tatsächlich noch ein Plätzchen finden. Wir haben uns für Gelsenkirchen, für
das
Mobilcamp an der Adenauer Allee entschieden. 200 Stellplätze
erschienen uns genug. Karfreitag, direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf
den Weg. Die Straßen waren fast leer und unser neues WoMo lief super, so dass
wir kurz vor dem Mittag in Gelsenkirchen ohne Probleme eintrafen. Auch Kira
schien sich während der Fahrt sauwohl zu fühlen. Sie zeigte sehr deutlich, wo
ihr Lieblingsplatz bei unseren Touren sein wird.
Die Beschilderung des Platzes war vorbildlich. Verfahren ging fast gar nicht, auch wenn das Navi die Adenauer Allee 100 nicht kennt.
Nach
dem wir uns ein nettes Plätzchen, direkt neben einer Stromsäule ausgesucht
hatten, wollten wir uns ordnungsgemäß anmelden. Leider war die Hütte (noch)
nicht besetzt. Also schauten wir uns erst einmal um und entdeckten eine ganze
Menge:
- einen
Toilettencontainer
- die Ver- und Entsorgung
- das
Stellplatzrestaurant
"Spirelli", samt Biergarten
-
einen Gasversorgungspunkt
- und
eine Werkstatt, falls mal was kaputt ist oder man Zubehör verbaut haben möchte
Außerdem entdeckten wir folgendes Plakat:
Super!!!
Brunch am Ostersonntag. Da wurde nicht lange drüber nachgedacht, sondern gleich
rein ins Restaurant und angemeldet. Dabei hatten wir aber Glück, dass gerade
noch eine Reservierung für 2 Personen möglich war. Als wir zurück kamen, gab es
aber noch eine Überraschung. Wir trafen auf die Platzbesitzer, die uns
mitteilten, dass sie eigentlich ausgebucht sind. Zwei Clubtreffen sollten
stattfinden. Bevor wir Drei aber die Ohren hängen ließen wurde noch einmal
geprüft. Wir hatten Glück und fürs erste die Auswahl Strom oder TV-Empfang. Wir
entschieden uns für den TV-Empfang und bekamen ein Plätzchen auf dem Rasen
zugewiesen. Jetzt konnten wir uns endlich ausbreiten und das tolle Wetter
genießen. Es wurde Kaffee gekocht und erst mal in die Sonne gesetzt.
Der Platz war schon ganz gut besucht. Die Mitglieder eines belgisch/holländischen Reisemobilvereins trudelten nacheinander ein. Da der Platz so schön geräumig war, hatten sogar die Dickschiffe Platz.
Nachdem Bianka und Kira ein wenig geruht hatte, war es an der Zeit, die nähere Umgebung zu erkunden. Da der Platz direkt neben der Schalke (Veltins) Arena liegt, war unser erstes Erkundungsziel natürlich klar.
In der Nähe des Stadions waren recht viele Schalke-Fans. Schnell war uns auch klar, dass der Verein wohl noch ein Training vor dem Bundesliga Spiel am Samstag durchführen wollte. Uns fiel eine größere Fan-Traube um einen schwarzen Mercedes auf. Offensichtlich ein Spieler. Ich dachte so bei mir: Jetzt wird es peinlich. Schließlich bin ich weder Fußball noch Schalke Fan. Zum Glück stieg dann aber ein Fußballer aus, den sogar ich erkannte: Gerald Asamoah. Sofort war er von zahlreichen Fans umringt und gab brav Autogramme. Wir beließen es bei einigen Fotos aus der Entfernung ...
... und setzten unseren Spaziergang fort, was insbesondere Kira freute.
Anschließend beschlossen wir, uns noch auf ein Bierchen vor dem Spirelli niederzulassen. Ein spontaner Blick in die Speisekarte überzeugte uns auch davon, das abendliche Grillen beleiben zu lassen (hätte auch nicht geklappt, da ich die Kohle zu Hause gelassen habe). Das Essen war wirklich Klasse. Sehr lecker und satt wurde man auch! Das können wir nur empfehlen. Offensichtlich ist das Restaurant auch in der Umgebung bekannt, da sich hier viele Einheimische einfanden.
Danach machten wir es uns im WoMo bequem und testeten den Fernseher, der ein hervorragendes Bild hat.
Gegen 22:00 Uhr war dann der Bettentest angesagt und wir können sagen: Es schlief sich hervorragend. Leider klingelte bzw. schlabberte unser vierbeiniger Wecker gegen 05:00 Uhr das erste Mal; also raus und kurz Gassi gehen, anschließend die Heizung anschmeißen, da es doch recht frisch war (3°C) und noch eine Runde ins Bett gekuschelt. Gegen halb acht war dann aber doch die Nacht vorbei und ich machte mich auf den Weg zum Bäcker im nahe gelegenen (10 Minuten zu Fuß) Edeka Markt. So konnte der Tag mit einem leckeren Frühstück beginnen.
Anschließend
hieß es wieder Hunde-Runde. Direkt gegenüber dem Stellplatzgelände liegt ein
schöner Park, wo Hunde auch frei laufen können. Zur Bundesstraße, die direkt
daneben verläuft, ist das Gelände durch einen Zaun abgetrennt.
In dem Park befindet sich auch ein kleiner Kinderspielplatz.
Allerdings hatte unser "Kind" eher weniger Lust, zu spielen, zumindest mit den anderen Vierbeinern.
Bei der Gelegenheit nutzten wir auch gleich die Chance, ein bisschen einzukaufen. Vom Park ist es nur ein Katzensprung bis zur Surkampstraße, wo sich der Edeka-Supermarkt befindet. Dort findet man auch eine Sparkasse mit EC-Automat, eine Apotheke und noch eine Gaststätte.
Nach
dem wir zurück waren stellten wir fest, dass erstens der Platz nicht wirklich
voll wird und zweitens, dass noch genügend Platz an den Stromsäulen ist. Leider
fehlte uns aber das CEE-Adaptekabel für die Stromsäule. Direkt auf dem Platz
konnte uns niemand helfen aber wir bekamen den Tipp, doch mal mal im Baumarkt
nachzuschauen. Man sagte uns, dass es mit dem Auto nur 5 Minuten sein sollen
aber zu Fuß doch zu weit wäre. Trotzdem machten wir uns auf den Weg. Man konnte
wunderschön durch den Park laufen. Was natürlich auch Kira sehr gut gefallen
hat. So weit war es dann doch nicht. Nach einer halben Stunde erreichten wir ein
Kinocenter, einen Roller-Möbelmarkt, einen Wal-Mart und das gesuchte Bauhaus.
Leider bekamen wir nicht das richtige Kabel aber zumindest das Rohmaterial. Zum
Glück hatten wir ja unseren Werkzeugkoffer dabei und so viel konnten wir ja
nicht falsch machen.
Nach dem wir nun endlich auch am Strom hingen, konnten wir auch unseren Kühlschrank im Netzbetrieb auf Dauer austesten und waren sehr zufrieden. Sehr geringer Stromverbrauch (Stromsäule mit Münzautomat; 50Ct pro kwh) und tolle Kühlleistung.
Nach
dem das geklappt hatte, wollten wir die Duschen auf dem Platz testen. Täglich
zwischen 08:00 und 10:00 Uhr sowie zwischen 17:00 und 19:00 Uhr kann man die
Duschen nutzen. Den Schlüssel bekommt man direkt bei der Anmeldung. Pro Person
sind jeweils 1 € zu zahlen. Dafür gibt es aber auch keine Zeit- oder
Warmwasserbeschränkung. Es sieht zwar nicht nobel aus aber es erfüllt
hervorragend seinen Zweck. Wir waren so zufrieden, dass wir diese Chance auch am
Folgetag ausnutzten.
Anschließend wurde noch der Grill angeworfen (wir hatten ja jetzt Kohle!), zu Abend gegessen und noch eine Runde fern gesehen. In Gedanken waren wir schon beim Osterbrunch. Trotzdem schliefen wir wieder hervorragend, bis wir gegen 05:00 Uhr von einer nassen Hundezunge geweckt worden sind.
Pünktlich um 11:00 Uhr begann der Osterbrunch. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne raus getraut. Das Essen war sehr reichhaltig und Klasse. Schaut Euch einfach mal die Bilder an. Da bekommt man glatt vom Anschauen Hunger:
Da Kira leider nicht mit zum Brunch durfte, war sie natürlich anschließend dran. Es ging in den Park zum Spielen und es machte ihr sichtlich Spaß.
Den Rest des (Ostersonn-) Tages verbrachten wir faul in der Sonne und genossen einfach das lange freie Wochenende.
Ostermontag
machten wir uns zeitig auf den Weg, da wir noch bei Bärbel und Klaus zum Grillen
eingeladen waren. Bis nach Hagen klappte die Fahrt auch noch ganz gut aber dann
ging es los. Unser Navi schickten uns ständig in eine Sackgasse rein. Egal aus
welcher Richtung wir kamen, jedes mal standen wir wieder am Ende einer Straße.
Da half nur noch anrufen und lotsen lassen. Das Geheimnis bestand wohl darin,
dass im vergangenen Jahr diese Straße dicht gemacht worden ist und die Navi's
das noch nicht wissen. Trotz dieser kleinen Panne wurde es ein wunderschöner
Nachmittag mit Steaks, Kaffee und Kuchen. Charly und Biene freuten sich auch.
Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause. Unser Fazit bezüglich des neuen WoMo's: Klasse! Nur ein Problemchen tauchte auf: Im Bad tauchte Wasser auf, wo es nicht sollte. Anschließend tropfte es auch noch unter dem WoMo. Klingt erst einmal ziemlich bescheiden, war aber nicht so schlimm. Am darauf folgenden WE habe ich das Bad zerlegt und festgestellt, dass lediglich eine Schlauchschelle unter dem Waschbecken überdreht war. Nach dem Austausch des schadhaften Teils, war tatsächlich alles dicht.
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