Goch 20. - 22.04.2007

                             

     

     

   

Der erste Sonnenbrand 2007

Nach dem wir das Wasserproblem im Bad in den Griff bekommen hatten (überdreht Schlauchschelle), freuten wir uns natürlich auf das nächste freie Wochenende. Als Ziel hatten wir uns Goch an der Niers, nahe der holländischen Grenze ausgesucht. Wir wollten auf dem dortigen Reisemobilstellplatz ein schönes Wochenende mit Bärbel, Klaus, Charly und Biene verbringen, die wir Ostern noch besucht hatten. Also hieß es mal (endlich) wieder: WoMo putzen, befüllen und startklar machen, so dass wir am Freitag bei wunderschönem Sonnenschein gegen 14:00 Uhr starten konnten. Die ersten Kilometer für Bianka am Steuer unseres Neuen. Leider schein FIAT beim Ducato nur an große und kräftige Monteure gedacht zu haben und nicht an kleinere Wohnmobilkapitäne. Trotzdem schien sie sich recht wohl zu fühlen. Verwundert hat uns das unten abgebildete Fahrzeug: Was manche so aus ihrem WoMo machen? Trotzdem wäre ich auch ganz gern Vertreter bei der Firma.

 

Mit einer Pause trafen wir gegen 17:00 Uhr auf dem Platz ein. Bärbel und Klaus waren kurz vor uns angekommen und konnten tatsächlich noch ein Plätzchen für uns freihalten. Nach einem kurzen Hallo wurde aufgebaut. Auf dem Platz gibt es bis jetzt nur wenige Stromsäulen (es sah so aus, als würden gerade neue errichtet werden), so dass man schon ein bisschen mehr Kabel braucht, um sich zumindest an den zentralen Stromkasten zu hängen. Wir mussten 60m Kabel ziehen. Zum Glück hatten wir im Ganzen 75m auf 2 Trommeln dabei. Die Gebühr für 24h beträgt pauschal 2 Euro. Nach Angaben des Platzwartes soll man nicht mehr als 1350 Watt-Verbraucher anhängen, da sonst die Sicherungen rausfliegen. Unsere Senseo hat 1450 Watt und lief hervorragend. Allerdings betrieben wir in der Zeit des Kaffeekochens den Kühlschrank mit Gas.

 

 

Nach dem Aufbau wurde schon mal das abendliche gemeinsame Grillen vorbereitet, was nicht nur unseren Hund erfreute.

 

 

 

 

 

Ein Küchenerfahrungsaustausch unter Frauen gehörte natürlich auch dazu.

 

Die Ruhe vor dem (Verpflegungs-) Sturm nutze ich erst einmal mit Klaus, um die umfangreichen Besichtigungs- und Versorgungstipps zu erkunden. Bei der Gelegenheit bezahlten wir am Automaten auch die Gebühr von 3 Euro pro Nacht und Mobil.

       

Dabei konnten wir auch gleich einen Blick auf die Ver- und Entsorgung des Platzes und die Müllbeseitigung werfen.

 

Der Platz war auch recht gut gefüllt. Eigentlich bis Samstag Abend trafen immer wieder neue Wohnmobile aller Größenkategorien ein.

 

 

 

Nicht nur unsere Frauen freuten sich über unsere Rückkehr. Jetzt war es auch an der Zeit, den Grill anzuwerfen und den Abend zu genießen.

 

Nach einer Hunde-Gute-Nacht-Runde krabbelten wir ins Bett. Gegen 07:00 Uhr war die Nacht dann aber doch zu Ende. Kira wollte raus. Bei der Gelegenheit suchten wir auch gleich den Bäcker auf, damit es zum Frühstück frische Brötchen gibt. Den Bäcker findet man ca. 10 Fuß-Minuten vom SP entfernt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und mehreren Tassen Kaffee, machten wir uns bereit, die Gegend zu erkunden und der Stadt Goch einen Besuch abzustatten.

 

 

 

Der Platz hatte sich mittlerweile auch noch weiter gefüllt.

 

In die Stadt kann man wunderschön an der Niers entlang wandern und trifft dort auf Wasservögel und Kaninchen.

       

         

       

Goch selbst begrüßt den Besucher mit einem recht beeindruckendem alten Stadttor. Die Fußgängerzone ist auch recht nett gestaltet. Wahrscheinlich war es noch zu frisch oder aber auch zu zeitig: Es war noch nicht wirklich etwas los. Trotzdem gab es jede Menge zu schauen.

 

 

 

   

Und zum Abschluss der netten Erkundungstour gab es noch einen Kaffee oder Cappucino.

 

Nach diesen Strapazen wurde der Nachmittag erst einmal für ein Nickerchen genutzt.

Auf Empfehlung suchten wir am Abend das Heidestübchen zum Essen auf. Hier kann man sogar online sein Essen bestellen. In erster Linie bietet dieser Futtertempel Schnitzel in allen Variationen an. Man warnte uns vor der großen Portion. Diese sei nicht zu schaffen. Ha, ha, ha ... Das wollten wir dann doch schon genau wissen. Die Portionen sahen wirklich sehr ordentlich aus, aber zu groß und nicht zu schaffen? Tapfer, wie wir waren bestellten wir alle vier jeweils eine große Schnitzelportion. Unsere Frauen kapitulierten tatsächlich nach der Hälfte. KLASSE! Das hieß, dass Klaus und ich 1,5 Schnitzel verdrücken konnten. Da wir jedoch noch nicht die tatsächliche Füllgrenze erreicht hatten, gab es zum Nachtisch noch einen Eisbecher. Jetzt waren wir satt! Fazit: sau-lecker. Diese Schweinchen haben nicht umsonst ihr Leben gelassen! Nach Rückkehr erzählten wir natürlich von unserer Schnitzel-Meisterleistung. Irgendwie wollte man uns nicht glauben, warum wohl?

Damit ging dann auch dieser Tag zu Ende. Für den Sonntag hatten wir uns noch was tolles vorgenommen: selbst gemachtes Eis. Der Behälter der Eismaschine stand das gesamte WE im Tiefkühlschrank. Das sollt eigentlich reichen, dachten wir. Angesetzt wurde leckeres Vanilleeis. Dazu sollte es Erdbeerkuchen geben. Doch scheinbar reichen -14°C im Tiefkühlschrank nicht so ganz aus, damit es auch wirklich Eis wird. Es blieb leider recht flüssig, schmeckte aber als Sauce auf dem Kuchen doch ganz gut.

Dann hieß es mal wieder Abschied nehmen, einpacken und nach Hause fahren. Diesmal erwischten wir auch noch den einen oder anderen Stau auf der A57. Deshalb waren wir erst gegen 20:00 Uhr zu Hause. Trotzdem war es ein schönes Wochenende. Das Wetter war toll (besonders am Sonntag) und brachte uns den ersten Sonnenbrand der Saison ein. Mittlerweile hat sich meine Nase schon geschält. Aber das wird nicht das letzte Mal gewesen sein für 2007. Jetzt freuen wir uns schon auf die nächste Tour, die uns am 03. Mai nach Trier führen wird.

Zum Abschluss noch was niedliches:

   

 

 

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