Saarbrücken 21. und 22. März 2008

                             

     

Wenn das WoMo Schneeschuhe braucht und der Hase sich den Puschel abfriert!

Für die erste Tour des Jahres 2008  hatten wir uns einen Stellplatz nicht in idyllischer Natur, sondern mit Anbindung an eine größere Stadt ausgesucht. Unsere Wahl fiel zunächst auf Saarbrücken, auf den Reisemobilhafen am Erlebnisbad Calypso. Leider konnten wir am 21. März (Karfreitag) erst gegen 19:30 Uhr starten, da Bianka noch einen Wassergymnastikkurs für Schwangere besuchte. Bereits die Anreise war sehr spannend. Wie auf dem Bild oben zu sehen, hatte es bei uns etwas geschneit. Bis zur Abfahrt war zwar alles wieder weggetaut, allerdings gestaltete sich die Überquerung des Hunsrücks doch recht anstrengend, da es dort sehr stark schneite und die Autobahn doch recht schnell mit Schnee gefüllt war. Vom Winterdienst war leider nichts zu sehen. Trotzdem kamen wir glücklich in Saarbrücken an.

Dort war von Schnee zum Glück nichts zu sehen. Mittlerweile war es fast 22:00 Uhr als wir den Stellplatz am Calypso fanden. Die Beschilderung war allerdings ziemlich dürftig. Zum Anmelden, Bezahlen und für den Erhalt der Strommarke muss man sich an der Kasse des Erlebnisbades melden. Das klappte auch ganz gut. Die meisten Badegäste waren gerade dabei, das Bad zu verlassen. Für den Stellplatz muss man 7 Euro pro WoMo, inklusive Strom bezahlen. Da eine Ver- und Entsorgung noch gebaut wird (sollte gemäß Bordatlas 2007 fertig gestellt werden), erübrigen sich die 2 Euro für Frischwasser. Mit dem Parktickett erhält man einen Rabatt von 2 Euro auf den Eintritt ins Bad. Dieses Angebot haben wir jedoch nicht angenommen. Nach dem wir endlich am Strom hingen, Kira noch mal pieseln war, ging es erst einmal ins Bett.

Am nächsten Morgen konnten wir dann den Platz etwas näher in Augenschein nehmen. Wie man sieht besteht die Stellfläche aus etwas Schotter und ganz viel Dreck. Auf Grund der Nässe, konnte man sich auch die eine oder andere Bodenprobe mit ins WoMo schleppen. Interessant fanden wir natürlich auch, dass wir auch hier an der französischen Grenze den hervorragenden roten Lehmsand wieder fanden, den wir auch noch Monate nach unserem Kroatienurlaub im vergangenen Jahr im WoMo gefunden haben.

Trotzdem war der Platz doch ganz gut besucht. Stromanschlüsse fanden wir für 6 WoMo`s, auch wenn der kleine "Bach" unterhalb der Stromsäule den Puls doch etwas beschleunigt. Es hat auf jeden Fall funktioniert. Mit der Strommarke, die man im Calypso erhält, bekommt man Strom für 24h. Wie hoch die Absicherung ist, konnte ich leider nicht erkennen.

Unmittelbar neben der Einfahrt an einer Bundesstraße (hört man auch nachts recht deutlich), wird eine Ver- und Entsorgung gebaut. Wann diese fertig gestellt sein wird, ist uns jedoch nicht bekannt.

 

 

Direkt neben dem Stellplatz befindet sich der Deutsch-Französische Garten. Vor allem im Sommer bei schönem Wetter lohnt sich bestimmt ein Besuch. Hier findet man bei Bedarf auch öffentliche Toiletten und einen Wickelraum für die kleinsten WoMo-Piloten. Sehr schön sind auch die zahlreichen Infotafeln, auf denen man alles wissenswerte über den Park erfahren kann. Ein Kiosk mit Kleinigkeiten gegen Hunger und Durst rundet das Angebot ab.

 

 

   

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um der regionalen Wirtschaft etwas auf die Sprünge zu helfen. Sehr hilfreich war ein Stadtplan, der direkt neben dem Erlebnisbad stand. So konnte man sich gar nicht verlaufen. Bis ins Stadtzentrum braucht man bei gemütlicher Geschwindigkeit etwa 30 Minuten. Unterwegs entdeckten wir doch einiges, was für potentielle Stellplatzbesucher wichtig sein könnte.

Ca. 400m vom SP entfernt befindet sich ein PLUS-Supermarkt.

 

Nochmals 200m weiter findet man einen recht gut sortierten Weinhändler.

 

Und noch einmal 200m weiter findet man die nächste Tankstelle.

Natürlich findet man auf dem Weg in die Stadt auch diverse Hotels und Gaststätten, die mit mehr oder weniger umfangreichen Speisekarten um die Gunst der Besucher werben. Diese jedoch alle aufzuzählen, würde den Rahmen etwas sprengen.

Nach dem wir die Saar überquert hatten, waren wir mittendrin in Saarbrücken. Zunächst gab es erst einmal einen Cappuccino beim Italiener an der Ecke und anschließend wurde mit gehörigem Beutetrieb Karstadt unsicher gemacht. Vor allem unser Krümelchen war Nutznießer dieser Shoppingtour.

 

Nach der anstrengenden Sucherei kehrten wir bei einem netten Italiener auf eine große Pizza ein.  So gestärkt genossen wir den anschließenden Spaziergang durch die Fußgängerzone und den Rückweg zum Stellplatz. Dort angekommen beschlossen wir nach einem kurzen Blick in den Bordatlas weiter zu ziehen. Ziel sollte für den Rest des Osterwochenendes Neumagen-Drohn an der Mosel sein. Das könnt Ihr aber im nächsten Bericht lesen.

 

 

   

 

 

 

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