Schleiden-Gemünd 13. - 15.07.2007

                             

     

     

   

Wo sich Fuchs und Hase und ziemlich viele Frösche Gute Nacht sagen!

Für dieses Wochenende haben wir uns ein Ausflugsziel quasi um die Ecke ausgesucht. Ziel war das 65km entfernte Schleiden-Gemünd an der Urft. Der Wohnmobilhafen am Nationalpark Eifel war erst vor wenigen Monaten neu eröffnet worden und das machte uns natürlich neugierig. Als I-Tüpfelchen war für dieses Wochenende auch noch ein Antik-Trödelmarkt angekündigt. Das war auch für Puschel aus dem Wohnmobilforum bzw. der Mobilen-Freiheit sehr interessant, so dass wir uns auf ein kleines Wiedersehen freuen konnten. Doch bis Samstag mussten wir allein auf dem SP unsere Zeit verbringen, da die Zwei noch arbeiten mussten. Gegen 14:00 Uhr konnten wir starten und nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Da der Stellplatz vorbildlich ausgeschildert war, brauchten wir auch nicht suchen. Wie man sieht waren von den 40 ausgewiesenen Plätzen auch noch reichlich frei.

Nach dem wir uns für ein Plätzchen entschieden hatten wurde in froher Kaffeeerwartung erst einmal aufgebaut und das WoMo an die Stromsäule gehängt. Bis der Kaffee durchgelaufen ist, wollten wir uns noch schnell etwas umschauen und uns anmelden. Die Anmeldung erfolgt in einer kleinen Blockhütte und ist täglich zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr möglich. Für den Platz sind 6,00 Euro pro Nacht und zusätzlich pro Person und Tag 0,50 Euro Kurtaxe fällig.

Der Strompreis richtet sich nach dem Verbrauch. Jede kw/h kostet 0,50 Euro. Stromanschlüsse sind für alle Einzelstellplätze vorhanden.

 

Für alle die, die direkt vor einem Baum parken und deshalb keinen Satelliten empfangen können, bietet der SP einen besonderen Service. Wie rechts auf dem Bild zu sehen ist, befindet sich direkt oberhalb der Platznummer eine Anschlussmöglichkeit für den eigenen Receiver. Da kann man sich an die Satellitenschüssel anklemmen, die an der Anmeldung angebracht ist. Falls jemand kein Antennenkabel dabei hat, auch kein Problem. Gegen eine Kaution von 20 Euro erhält man ein Kabel an der Anmeldung. Der TV-Empfang ist dabei kostenlos.

 

 

 

 

Die Stellflächen sind in Einfahrtrichtung links mit Split befüllt und durch Baumstämme abgeteilt. In Fahrtrichtung rechts sind die Stellflächen gepflastert und durch Farbmarkierungen gekennzeichnet.

 

 

Direkt neben der Anmeldung finden sich auch verschiedene Hinweistafeln mit wissenswerten Informationen über die Region und die nähere Umgebung. (einfach anklicken!)

   

Wenige Meter hinter der Anmeldung finden sich zunächst einige Mülltonnen ...

 

und noch ein paar Schritte weiter die Ver- und Entsorgung.

 

Jetzt gab es aber erst einmal eine leckere Tasse Kaffee. Dabei fing es allerdings etwas zu regnen an, so dass wir uns für wenige Minuten in WoMo verziehen mussten.

Zum Glück hörte es nach wenigen Minuten auf, so dass wir uns auf den Weg in die Stadt machen konnten. Vom SP sind es lediglich 300m bist zum Ort.

 

Direkt hinter dem Stellplatz liegt das Freibad.

Dort führt auch der Eifelwanderweg entlang.

Anschließend überquert man noch die Urft und ist bereits im Ort, hier jedoch zunächst am Kurhotel, wo an diesem Wochenende auch der Antik-Trödelmarkt stattgefunden hat.

 

Etwa 100m weiter ist man bereits an der Hauptstraße, wo man einen Rewe- sowie Plus-Supermarkt, eine Postfiliale und eine Apotheke findet.

 

Daran schließt sich dann die Fußgängerzone von Schleiden an. Direkt an der Straße findet man zahlreiche Restaurants, Kaffees, und Läden. Uns hat die Fußgängerzone sehr gut gefallen.

 

Ebenso informieren zahlreiche Hinweistafeln über die Region und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, wobei man den Ort selbst, sehr gut auch zu Fuß erreichen kann.

Da gerade der neue Harry Potter Film angelaufen war beschlossen wir, am Abend noch ins Kino zu gehen. Damit wir dann nicht vor ausverkaufter Vorstellung stehen, holten wir gleich noch die Karten. Eine Platzreservierung gibt es in dem kleinen Kino nicht. Das bedeutet, wer zu erst kommt, sitzt am Besten. Aus diesem Grund machten wir uns gleich auf den Weg zurück.

 

Vorher wollten wir jedoch noch eine Kleinigkeit essen gehen. Auf dem Weg in den Ort war uns das Hinweisschild eines griechischen Restaurants aufgefallen. Also machten wir uns auf den Weg. 1.400m sind ja nicht so viel. Leider hatten wir aber Pech: Das Restaurant befand sich noch in den Ferien. Aber als Alternative gab es ja immer noch das Kurhotel. Also ging es zurück. Kira durfte noch etwas in der Urft planschen und anschließend gab es für uns Abendbrot.

Das Essen war wirklich sehr lecker und das Ambiente sehr ansprechend, auch wenn die Preise natürlich Hotelniveau erreichten. Da auch alles sehr zügig ging, konnten wir mit Kira noch einen kleinen Spaziergang machen, bevor sie im WoMo unsere Rückkehr aus dem Kino erwarten musste.

 

   

Im Kino fanden wir sehr gute Plätze. Der Film selbst war ganz große Klasse. Als wir zurück auf dem SP ankamen, freute Kira sich natürlich ein Bein aus. Jetzt gab es erst einmal einen Gute-Nacht-Spaziergang. Dabei sahen wir einen Fuchs, der auf der Straße stand, mehrere Hasen, die über die Straße rannten und jede Menge Frösche, die sich in selbstmörderischer Absicht unter unsere Schuhe wagten. So ging dann ein schöner und erlebnisreicher erster Tag zu Ende. Sehr positiv empfanden wir die Beleuchtung auf dem SP, wie man auf den Bildern sehen kann.

 

Der Samstag Morgen begrüßte uns mit herrlichstem Sonnenschein, ja das auch. Aber in erster Linie weckte uns die Hupe des Bäckerautos, das kurz nach 08:00 Uhr auf dem SP eintraf. Vorbestellungen sind nicht erforderlich. Der Fahrer bringt genug Brötchen mit. Wir genossen das Frühstück draußen bei schönstem Sonnenschein. Wie man jedoch den Tag mit Fischprodukten beginnen kann, wird mir wahrscheinlich für immer ein Rätsel bleiben.

 

Nach dem Frühstück machten wir einen ersten Erkundungsgang zum Antik-Trödelmarkt direkt am Kurhotel. Wir konnten eine Uhr aus den 50-iger Jahren erstehen, die nach Meinung eines anderen Uhrenanbieters weit mehr als die von uns bezahlten 8 Euro wert ist. Nach diesem Schnäppchen machten wir uns wieder auf den Rückweg und ließen Kira noch etwas spielen. Schließlich erwarteten wir noch Else und Michael (Puschel aus dem WoMo-Forum), die ebenfalls den Trödelmarkt besuchen wollten. Kira hatte ihren Spaß beim Spaziergang und der Toberei in der Urft. Das ist auch ein echter Vorteil an diesem SP, dass sich direkt daran ein Park anschließt, wo man auch mit Vierbeinern hervorragend toben kann.

       

Gegen 14:00 Uhr war es dann endlich soweit, das Puschelmobil traf in Schleiden ein. Nach einem ersten Hallo und der obligatorischen Anmeldung, gab es erst einmal Kaffee in gemütlicher Runde. Na gut ein Willkomensbierchen gab es natürlich auch.

 

 

     

Anschließend machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Flohmarkt, schließlich waren Else und Michael genau deshalb nach Schleiden gekommen, was uns natürlich die Möglichkeit gab, etwas genauer hinzuschauen. Das eine oder andere Schnäppchen konnten wir tatsächlich machen. Unter anderem entdeckten wir einen restaurierten Esstisch aus dem 19. Jahrhundert mit 6 Stühlen. Doch leider war der Preis von 1.800 Euro, der durchaus angemessen erschien, für uns viel zu hoch. Also verließen wir den Ort der Versuchung und zeigten Else und Michael den Ort. Dabei kamen wir im Ortskern an einem schönen Restaurant mit Biergarten vorbei, wo Bier der Region angeboten wurde. Das musste natürlich erst einmal getestet werden. Da die Zeit schon recht fortgeschritten war machten wir uns nach der Erfrischung wieder auf den Rückweg.

Auf den Stellflächen selbst darf man nicht grillen, da die Entfernung zum Wald zu gering ist. Allerdings darf man seinen Holzkohlegrill durchaus auf die Wiese stellen und entzünden. Diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen und genossen leckere Steakscheiben und Bratwürstchen. Kira passte natürlich auch ganz genau auf, dass sie nicht vergessen wird.

 

 

Bevor wir dann zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnten, musste natürlich noch der Abwasch bewältigt werden. In guter Tradition wurde das natürlich in Gemeinschaftsarbeit erledigt. Anschließend konnten wir uns endlich von dem anstrengenden Tag erholen und den Abend bei netten Gesprächen ausklingen lassen.

 

 

 

Der Sonntag begrüßte uns dann mit genau so schönem Wetter, wie an den Tagen zuvor. Wir nutzten die Gelegenheit noch für einen letzten Stadtbummel und ein gepflegtes Eis. Leider ging auch damit mal wieder ein schönes Wochenende in netter Gesellschaft zu Ende und wir mussten uns auf eine neue Arbeitswoche einstellen.

     

   

 

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