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Wo sich Fuchs und Hase und ziemlich viele Frösche Gute Nacht sagen!
Für
dieses Wochenende haben wir uns ein Ausflugsziel quasi um die Ecke ausgesucht.
Ziel war das 65km entfernte
Schleiden-Gemünd an der Urft. Der
Wohnmobilhafen am Nationalpark Eifel war erst
vor wenigen Monaten neu eröffnet worden und das machte uns natürlich neugierig.
Als I-Tüpfelchen war für dieses Wochenende auch noch ein Antik-Trödelmarkt
angekündigt. Das war auch für Puschel aus dem
Wohnmobilforum bzw. der
Mobilen-Freiheit sehr interessant, so dass wir
uns auf ein kleines Wiedersehen freuen konnten. Doch bis Samstag mussten wir
allein auf dem SP unsere Zeit verbringen, da die Zwei noch arbeiten mussten.
Gegen 14:00 Uhr konnten wir starten und nach etwas mehr als einer Stunde
erreichten wir unser Ziel. Da der Stellplatz vorbildlich ausgeschildert war,
brauchten wir auch nicht suchen. Wie man sieht waren von den 40 ausgewiesenen
Plätzen auch noch reichlich frei.
Nach
dem wir uns für ein Plätzchen entschieden hatten wurde in froher Kaffeeerwartung
erst einmal aufgebaut und das WoMo an die Stromsäule gehängt. Bis der Kaffee
durchgelaufen ist, wollten wir uns noch schnell etwas umschauen und uns
anmelden. Die Anmeldung erfolgt in einer kleinen Blockhütte und ist täglich
zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr möglich. Für den Platz sind 6,00 Euro pro Nacht
und zusätzlich pro Person und Tag 0,50 Euro Kurtaxe fällig.
Der
Strompreis richtet sich nach dem Verbrauch. Jede kw/h kostet 0,50 Euro.
Stromanschlüsse sind für alle Einzelstellplätze vorhanden.
Für
alle die, die direkt vor einem Baum parken und deshalb keinen Satelliten
empfangen können, bietet der SP einen besonderen Service. Wie rechts auf dem
Bild zu sehen ist, befindet sich direkt oberhalb der Platznummer eine
Anschlussmöglichkeit für den eigenen Receiver. Da kann man sich an die
Satellitenschüssel anklemmen, die an der Anmeldung angebracht ist. Falls jemand
kein Antennenkabel dabei hat, auch kein Problem. Gegen eine Kaution von 20 Euro
erhält man ein Kabel an der Anmeldung. Der TV-Empfang ist dabei kostenlos.
Die
Stellflächen sind in Einfahrtrichtung links mit Split befüllt und durch
Baumstämme abgeteilt. In Fahrtrichtung rechts sind die Stellflächen gepflastert
und durch Farbmarkierungen gekennzeichnet.
Direkt neben der Anmeldung finden sich auch verschiedene Hinweistafeln mit wissenswerten Informationen über die Region und die nähere Umgebung. (einfach anklicken!)
Wenige
Meter hinter der Anmeldung finden sich zunächst einige Mülltonnen ...
und
noch ein paar Schritte weiter die Ver- und Entsorgung.
Jetzt gab es aber erst einmal eine leckere Tasse Kaffee. Dabei fing es allerdings etwas zu regnen an, so dass wir uns für wenige Minuten in WoMo verziehen mussten.
Zum
Glück hörte es nach wenigen Minuten auf, so dass wir uns auf den Weg in die
Stadt machen konnten. Vom SP sind es lediglich 300m bist zum Ort.
Direkt
hinter dem Stellplatz liegt das Freibad.
Dort führt auch der Eifelwanderweg entlang.
Anschließend
überquert man noch die Urft und ist bereits im Ort, hier jedoch zunächst am
Kurhotel, wo an diesem Wochenende auch der Antik-Trödelmarkt stattgefunden hat.
Etwa
100m weiter ist man bereits an der Hauptstraße, wo man einen Rewe- sowie
Plus-Supermarkt, eine Postfiliale und eine Apotheke findet.
Daran
schließt sich dann die Fußgängerzone von Schleiden an. Direkt an der Straße
findet man zahlreiche Restaurants, Kaffees, und Läden. Uns hat die Fußgängerzone
sehr gut gefallen.
Ebenso informieren zahlreiche Hinweistafeln über die Region und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, wobei man den Ort selbst, sehr gut auch zu Fuß erreichen kann.
Da
gerade der neue Harry Potter Film angelaufen war beschlossen wir, am Abend noch
ins Kino zu gehen. Damit wir dann nicht vor ausverkaufter Vorstellung stehen,
holten wir gleich noch die Karten. Eine Platzreservierung gibt es in dem kleinen
Kino nicht. Das bedeutet, wer zu erst kommt, sitzt am Besten. Aus diesem Grund
machten wir uns gleich auf den Weg zurück.
Vorher
wollten wir jedoch noch eine Kleinigkeit essen gehen. Auf dem Weg in den Ort war
uns das Hinweisschild eines griechischen Restaurants aufgefallen. Also machten
wir uns auf den Weg. 1.400m sind ja nicht so viel. Leider hatten wir aber Pech:
Das Restaurant befand sich noch in den Ferien. Aber als Alternative gab es ja
immer noch das Kurhotel. Also ging es zurück. Kira durfte noch etwas in der Urft
planschen und anschließend gab es für uns Abendbrot.
Das
Essen war wirklich sehr lecker und das Ambiente sehr ansprechend, auch wenn die
Preise natürlich Hotelniveau erreichten. Da auch alles sehr zügig ging, konnten
wir mit Kira noch einen kleinen Spaziergang machen, bevor sie im WoMo unsere
Rückkehr aus dem Kino erwarten musste.
Im
Kino fanden wir sehr gute Plätze. Der Film selbst war ganz große Klasse. Als wir
zurück auf dem SP ankamen, freute Kira sich natürlich ein Bein aus. Jetzt gab es
erst einmal einen Gute-Nacht-Spaziergang. Dabei sahen wir einen Fuchs, der auf
der Straße stand, mehrere Hasen, die über die Straße rannten und jede Menge
Frösche, die sich in selbstmörderischer Absicht unter unsere Schuhe wagten. So
ging dann ein schöner und erlebnisreicher erster Tag zu Ende. Sehr positiv
empfanden wir die Beleuchtung auf dem SP, wie man auf den Bildern sehen kann.
Der
Samstag Morgen begrüßte uns mit herrlichstem Sonnenschein, ja das auch. Aber in
erster Linie weckte uns die Hupe des Bäckerautos, das kurz nach 08:00 Uhr auf
dem SP eintraf. Vorbestellungen sind nicht erforderlich. Der Fahrer bringt genug
Brötchen mit. Wir genossen das Frühstück draußen bei schönstem Sonnenschein. Wie
man jedoch den Tag mit Fischprodukten beginnen kann, wird mir wahrscheinlich für
immer ein Rätsel bleiben.
Nach
dem Frühstück machten wir einen ersten Erkundungsgang zum Antik-Trödelmarkt
direkt am Kurhotel. Wir konnten eine Uhr aus den 50-iger Jahren erstehen, die
nach Meinung eines anderen Uhrenanbieters weit mehr als die von uns bezahlten 8
Euro wert ist. Nach diesem Schnäppchen machten wir uns wieder auf den Rückweg
und ließen Kira noch etwas spielen. Schließlich erwarteten wir noch Else und
Michael (Puschel aus dem WoMo-Forum), die ebenfalls den Trödelmarkt besuchen
wollten. Kira hatte ihren Spaß beim Spaziergang und der Toberei in der Urft. Das
ist auch ein echter Vorteil an diesem SP, dass sich direkt daran ein Park
anschließt, wo man auch mit Vierbeinern hervorragend toben kann.
Gegen
14:00 Uhr war es dann endlich soweit, das Puschelmobil traf in Schleiden ein.
Nach einem ersten Hallo und der obligatorischen Anmeldung, gab es erst einmal
Kaffee in gemütlicher Runde. Na gut ein Willkomensbierchen gab es natürlich
auch.
Anschließend
machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Flohmarkt, schließlich waren Else
und Michael genau deshalb nach Schleiden gekommen, was uns natürlich die
Möglichkeit gab, etwas genauer hinzuschauen. Das eine oder andere Schnäppchen
konnten wir tatsächlich machen. Unter anderem entdeckten wir einen restaurierten
Esstisch aus dem 19. Jahrhundert mit 6 Stühlen. Doch leider war der Preis von
1.800 Euro, der durchaus angemessen erschien, für uns viel zu hoch. Also
verließen wir den Ort der Versuchung und zeigten Else und Michael den Ort. Dabei
kamen wir im Ortskern an einem schönen Restaurant mit Biergarten vorbei, wo Bier
der Region angeboten wurde. Das musste natürlich erst einmal getestet werden. Da
die Zeit schon recht fortgeschritten war machten wir uns nach der Erfrischung
wieder auf den Rückweg.
Auf
den Stellflächen selbst darf man nicht grillen, da die Entfernung zum Wald zu
gering ist. Allerdings darf man seinen Holzkohlegrill durchaus auf die Wiese
stellen und entzünden. Diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen und
genossen leckere Steakscheiben und Bratwürstchen. Kira passte natürlich auch
ganz genau auf, dass sie nicht vergessen wird.
Bevor
wir dann zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnten, musste natürlich
noch der Abwasch bewältigt werden. In guter Tradition wurde das natürlich in
Gemeinschaftsarbeit erledigt. Anschließend konnten wir uns endlich von dem
anstrengenden Tag erholen und den Abend bei netten Gesprächen ausklingen lassen.
Der Sonntag begrüßte uns dann mit genau so schönem Wetter, wie an den Tagen zuvor. Wir nutzten die Gelegenheit noch für einen letzten Stadtbummel und ein gepflegtes Eis. Leider ging auch damit mal wieder ein schönes Wochenende in netter Gesellschaft zu Ende und wir mussten uns auf eine neue Arbeitswoche einstellen.
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