Bad Sobernheim 29.06. - 02.07.2007

                             

     

     

   

Barfuss zum Minigolf am Naheufer

Endlich wieder ein freies Wochenende. Doch wohin diesmal? Bis jetzt haben wir uns an den Wochenenden meist an der Mosel oder in Richtung Nordrhein Westfalen herumgetrieben. Also suchten wir uns diesmal ein Fleckchen in südlicher Richtung und entschieden uns für Bad Sobernheim. Auf den im Internet verfügbaren Bildern machte der dortige Reisemobilstellplatz "Am Nohfels" einen sehr guten Eindruck. Mit entscheidend für unsere Wahl war aber auch das umfangreiche Freizeitangebot, dass sich dort finden lässt. Und das Beste ist: Wir hatten ein langes Wochenende, da wir beide am Montag noch frei hatten. Also ging es am Freitag gegen 13:30 Uhr wieder los. Für die 127km brauchten wir etwas länger als eine Stunde. In Bad Sobernheim angekommen, fanden wir auf Grund der Beschilderung sehr schnell den Reisemobilstellplatz.

Zunächst parkten wir erst einmal am Sommercafe, um uns anzumelden und zu orientieren, wo wir uns am besten für das Wochenende niederlassen sollen. Direkt nach dem Aussteigen fielen uns sofort eine Reihe von Informationstafeln auf, die dem Besucher jede Menge interessante Dinge über die Möglichkeiten der Umgebung erzählen. Wir haben sie hier in Originalgröße abgelegt. Einfach nur Anklicken zum Betrachten.

 

 

 

     

       

Bei der Platzerkundung entdeckten wir dann auch gleich die Ver- und Entsorgung. Ein lauschiges Plätzchen fanden wir auch. Der Untergrund besteht aus Split aber genau vor dem WoMo beginnt die Wiese und direkt daneben ein schöner großer Acker, auf dem Kira schön toben kann. Wie man auf den Bildern sehen kann, passen auch Dickschiffe auf den Stellplatz.

Nach dem wir uns für ein Plätzchen entschieden hatten, ging es zurück zum Sommercafe zwecks Bezahlung und Anmeldung. Pro Nacht und WoMo zahlt man auf dem SP 6 Euro. Wer Strom haben möchte zahlt noch einmal 2 Euro. Die Stromsäulen sind pro Anschluss mit 6 Ampere abgesichert. Nach den Anmeldformalitäten konnten wir endlich umparken und es uns gemütlich machen.

Allzu voll war der Platz an diesem Wochenende nicht. Das soll aber eher die Ausnahme sein, wie uns andere WoMo-Piloten mitteilten, die schon öfter hier Station gemacht haben. Nach dem Aufbau genoss Kira erst einmal eine Kaustange und Bianka bereitete einen leckeren Nudelsalat für das WoMo-WE-Grillen vor.

Ich nutzte die Gelegenheit, die nähere Umgebung in Augenschein zu nehmen und entdeckte, dass sich ein Sportplatz direkt hinter dem Acker befindet.

 

 

 

Den Acker testete Kira dann natürlich auch. Allerdings zeigte sie kein Interesse mit mir zu spielen, sondern fand es viel amüsanter nach Mäuschen zu buddeln.

 

 

Nach dem Kira die Lust am Buddeln verloren hatte und der Nudelsalat zur Vernichtung bereit stand, machten wir erst einmal einen Spaziergang, um die nähere Umgebung zu erkunden.

Direkt zum Sommercafe gehört eine Minigolfbahn, die man für 2,10 Euro pro Erwachsener für eine Runde nutzen kann.

 

 

 

 

 

Weiter ging unser Weg parallel zur Nahe. Zur Linken entdeckten wir zunächst die Sportanlagen und anschließend noch einen Hundeübungsplatz.

Nach etwa 10 Minuten Fußmarsch erreicht man den Barfusspfad, ein echtes Erlebnis für die Füße, wie wir am Sonntag selbst festellen konnten.

       

     

Auch hier findet man zahlreiche Hinweistafeln, die den Barfusspfad erläutern.

         

Anschließend ging es zurück, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

 

 

Der Samstag begann (wie immer) sehr früh, da Kira mal den Acker besuchen wollte. Allerdings ging es diesmal nach dem Morgenspaziergang noch einmal ins Bett. Der Brötchenservice, den der SP anbietet funktionierte auch sehr gut. Pünktlich um 08:00 Uhr holte Bianka die leckeren Backwaren aus einer Kiste am Minigolfplatz. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Bad Sobernheim ist ein nettes kleines Städtchen mit vielen kleinen verwinkelten Gässchen, wo das Rumschlumpern richtig Spaß macht. Vom Stellplatz bis zur Innenstadt braucht man zu Fuß nicht länger als 20 Minuten.

Diverse Läden laden auch zum Shoppen ein, was Bianka natürlich gleich ausnutzen musste.

Kira fand das aber nicht so spannend.

Deshalb wanderten wir dann auch recht schnell weiter. Da so langsam auch die Mittagszeit anrückte, kehrten wir auf einen Döner ein. Geplant war anschließend eigentlich noch ein größer Eisbecher aber die Dönerportion vereitelte unseren Plan. Verträglicher war dann doch ein Verdauungsspaziergang nach dem umfangreichen und leckeren Mahl.

 

Anschließend ging es zurück zum Stellplatz. Bei einer Tasse Kaffee genossen wir die Ruhe und lasen ein wenig. Der Platz hatte sich mittlerweile auch etwas gefüllt, ohne jedoch an seine Kapazitätsgrenze zu stoßen.

Als wir uns ausreichend erholt hatten, machten wir noch einen Hundespaziergang an der Nahe entlang. Abseits jeglicher Straßen konnte auch Kira frei laufen. Unterwegs entdeckten zum Einen Libellen in unterschiedlichen Farben und ein Gehege, in dem ein junger Hirsch lebt.

   

Jetzt hatten wir uns auch wieder genug Appetit verschafft, so dass der Grill angeworfen werden konnte. Allerdings wurde diesmal das Grillgut eher geräuchert als gegrillt, was sich jedoch nicht negativ auf den Geschmack auswirkte.

 

Für den Sonntag hatten wir uns den Barfußpfad vorgenommen, den wir ja auf unserem ersten Spaziergang entdeckt hatten. Nach dem wir alles wasserdicht verpackt hatten, man weiß schließlich nie, was einen so erwartet, konnte es losgehen. Station 1 war auch sehr angenehm: angefeuchtete Rindenmulch. Das änderte sich jedoch gleich an der nächsten Station: kalter Schlamm. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Wir wollen auch an dieser Stelle nicht alles verraten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall; es ist ein Erlebnis für die Füße und es macht richtig Spaß. Die gesamte Strecke soll etwas mehr als 3 km betragen. Wenn man alles macht, ist man auch gut eine Stunde unterwegs. Klickt Euch einfach mal durch die Bilder für einen ersten Eindruck.

           

         

           

         

           

       

   

Zur Belohnung gab es dann erst einmal einen schönen großen Eisbecher im Sommercafe und anschließend eine Partie Minigolf. Zur Anmeldung muss man direkt ins Cafe, es sei denn die kleine Hütte an der Anlage ist besetzt. Zum Minigolf sollte man etwas Zeit mitbringen, da offensichtlich der Andrang immer recht groß ist. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht.

       

Da uns zum Grillen noch etwas Kohle fehlte, machte ich mich noch einmal auf den Weg in die Stadt. In etwa 25 Minuten Entfernung (zu Fuß) entdeckte ich dann noch einen Aldi und einen Real Supermarkt. Unmittelbar nach dem Essen fing es dann doch noch an zu regnen. Zum Glück hatten wir so etwas schon im Gefühl, weshalb wir bereits alles verpackt hatten. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Schließlich musste sowie so noch abgewaschen werden und anschließend lockte in gemütlicher Runde noch das Fernsehprogramm.

 

 

Nach dem es dann aufgehört hatte, gelangen uns noch wunderschöne Wetteraufnahmen.

       

   

Damit endete dann auch leider unser verlängertes Wochenende. Am Montag Morgen, direkt nach dem Frühstück mussten wir wieder nach Hause fahren, da Bianka noch ein paar Fußpflegekunden bedienen musste.

Fazit:

Bad Sobernheim ist auf jeden Fall eine Tour wert. Uns hat es richtig gut gefallen. Den Besucher erwartet dort sowohl Ruhe als auch genügend Freizeitmöglichkeiten.

 

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