Tierisches

                             

   

Hallo, alle Hundebesitzer, oder auch solche, die es noch werden wollen!

Auf dieser Seite möchten wir Euch unsere Kira vorstellen. Neben der Vorstellung unseres Hundes findet Ihr Informationen über Ihre Vorlieben (Rezepte und Spiele) und über die Leishmaniose. Falls jemand für uns noch Tipps und Anregungen hat, mailt uns.

Kira haben wir über einen bayerischen Tierschutzverein bekommen, der unter anderem mit italienischen Tierheimen zusammenarbeitet. Sie ist eine kastrierte Mischlingshündin. Nach Aussage unseres Tierarztes ist sie eine Mischung aus Labrador, Golden Retriever und vielen anderen Rassen. Das erscheint uns auch glaubhaft, da sie gerne schwimmt, apportiert und ein großer Mäusejäger ist. Leider wissen wir nicht genau, welche Erfahrungen sie als Welpe gemacht hat. Anderen Hunden gegenüber ist sie sehr ängstlich. Bei fremden Menschen ist sie zunächst einmal sehr zurückhaltend. Aber wenn sie jemanden ins Herz geschlossen hat, gibt es bei jedem Wiedersehen ein riesengroßes und ausgelassenes HALLO.

Bereits eine Woche nachdem Kira bei uns eingezogen ist, haben wir mit ihr einen Grundkurs in einer Hundeschule besucht. Nebenbei nahmen wir an regelmäßigen Hundetreffen in Fürstenfeldbruck (wo wir damals gewohnt haben) teil. Dort tobten in Spitzenzeiten bis zu 16 Hunde unterschiedlicher Größe und Rasse.

Bei einem der ersten Tierarztbesuche ließen wir Kira Blut abnehmen. In Süditalien, genau wie in allen anderen Bereichen von Südeuropa gibt es eine Sandfliege oder Mücke, die Leischmanien überträgt. Das ist ein für Menschen ungefährlicher Virus, der jedoch bei Hunden zu Leischmaniose führen kann. Unbehandelt greift Leischmaniose die inneren Organe des Tieres an und kann im Extremfall zum Tod führen. Die ersten Anzeichen sind zum Beispiel Haarausfall und kräftiges Kratzen an bestimmten Körperstellen. Durch die Blutprobe wurde bei Kira ein grenzwertiger Leischmaniosetita festgestellt. Darauf hin wurden wir in die Münchner Tierklinik überwiesen. Die Ärzte dort wollten ihr über drei Wochen Infusionen geben. Das wäre für den Hund schmerzhaft gewesen. Noch schlimmer hätte sie bestimmt die Trennung von uns empfunden. Diese Kur sollte ca. 1.000 Euro kosten. Eine Garantie auf Heilung gab uns natürlich keiner. Bevor wir uns entscheiden wollten, holten wir über einen anderen Tierarzt eine zweite Meinung ein. Dieser schlug vor, es zunächst einmal mit Tabletten zu probieren, da ihr Tita lediglich grenzwertig positiv war. Wir stimmten unserem Arzt zu und gaben in den folgenden drei Monaten dem Hund jeden Tag eine Alloporinol (gab es in der Apotheke für 4,15 Euro). Das hat dann auch wirklich geholfen. Auch wenn man Leischmaniose nie wirklich wegbekommt, ist Kira jetzt seit 2003 beschwerdefrei.

Unsere Umzüge hat Kira alle gut überstanden. Seit 2005 fährt sie auch immer mit uns in den Urlaub. Sie war unter anderem ein Grund dafür, dass wir unser Wohnmobil gekauft haben. Besonders das Schwimmen macht ihr Spaß, auch wenn wir uns das eine oder andere Mal schon Sorgen gemacht haben. So hat sie die Angewohnheit, uns hinterher zu schwimmen, wenn wir surfen. Letztes Jahr mussten wir sie einmal aus der Meldorfer Bucht herausfischen, da wir Angst hatten, dass sie sich selbst überfordert.

Jetzt wohnen wir mit unserem Hund in Wanderath, einem kleinen Dorf zwischen Mayen und dem Nürburgring. Insbesondere für den Hund ist es hier sehr schön, da wir direkt vor der Tür im Wald stromern und spazieren gehen können. Um Kira neue Herausforderungen zu bieten, nehmen wir im Moment an einem Fun- und Agilitykurs teil. Mit Begeisterung hat sie bis jetzt jedes Hindernis überwunden. Falls Ihr Fragen zum Kurs habt, mailt einfach.

 

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