Trier 03. - 06.05.2007

                             

     

     

   

Wir haben es immer geahnt, doch jetzt wissen wir es:

Wir sind nicht allein!

Nach unserem Kurztrip nach Neuwied freuten wir uns schon aufs lange Wochenende, dass wir in Trier verbringen wollten. Wir hatten uns den Stellplatz am Camping- und Reisemobilpark Treviris, direkt an der Mosel rausgesucht. Diesmal konnte es bereits am Donnerstag losgehen, da wir beide Freitag frei hatten. Leider musste Bianka am Donnerstag noch einen Spätdienst fahren, so dass wir erst gegen 21:00 Uhr losfahren konnten. Für die 95km brauchten wir nicht viel länger als eine Stunde. Da es bereits dunkel war, gibt es leider keine Ankunft-Fotos. Der Platz war zwar schon gut besucht, trotzdem fanden wir ein tolles Plätzchen. Nach dem Aufbau gab es noch ein Glas Wein und dann ging es ab in die Federn.

Am nächsten Morgen, direkt nach der Hunderunde, versuchten wir ein paar Frühstücksbrötchen zu ergattern. Der Platz bietet einen Brötchenservice an, allerdings muss man diese am Vorabend bestellen. Deshalb machte ich mich auf dem Weg zur Rezeption des CP. Dieser ist nur ca. 300m weit entfernt. Und wir hatten Glück. Neben den Bestellungen haben die Betreiber (Familie Haag) des Platzes immer noch ein paar Backwaren zusätzlich zum Verkauf.

 

Gerade als wir dann zum Frühstück am Tisch saßen, klopfte Herr Haag an unsere WoMo-Tür und wollte die SP-Gebühr von 6,00 Euro + 2,50 Euro für den Strom kassieren. Gleichzeitig nahm er auch gleich unsere Brötchenbestellung für den nächsten Tag entgegen.

Anschließend sahen wir uns ein wenig auf dem SP um und erkundeten die Ausstattung. Dabei entdeckten wir, dass wir nicht die einzigen GiGant-Fahrer sind. Ein Modell 2006 oder älter stand mit Anhänger ebenfalls auf dem Platz. Leider kamen wir jedoch nicht ins Gespräch, denn der Besitzer war bereits abgereist, als wir am Nachmittag von unserem Stadtrundgang zurück waren.

 

Auf dem SP selbst gibt es einige wenige Stromverteilerkästen. Diese sind, wie üblich, mit 6A abgesichert.

Zahlreiche Info-Tafeln informieren den Besucher über den Standort, den Camping- und Reisemobilpark und über die Sehenswürdigkeiten von Trier.

 

 

 

Die Möglichkeit zur Müllentsorgung besteht ebenso wie bei Bedarf ein Tausch der Gasflaschen.

Auf dem Campingplatz, den man auf einem Feldweg erreicht, findet man die Ver- und Entsorgung (Entsorgung kostenlos; Frischwasser 50Ct pro 50l).

 

 

Des weiteren befinden sich dort die sanitären Anlagen, die man als SP-Nutzer ebenfalls in Anspruch nehmen kann. Man hinterlegt unter Angabe des Kennzeichens 10 Euro Kaution für den Schlüssel und zahlt eine Gebühr von einem Euro pro Person. Dann hat man eine Stunde Zeit zum Duschen und Entspannen. Die sanitären Anlagen sind wirklich gut und sehr sauber.

 

Direkt vor der Rezeption befindet sich ein Kinderspielplatz und die Moselterrasse, das platzeigene Restaurant "Kranich". Dort befindet sich auch ein kleiner Campingshop, falls mal was vergessen wird oder etwas kaputt geht.

 

 

Nach dieser Erkundung hieß es für uns: Hund anschnallen und ab in die Stadt; schließlich kannten wir Trier bis jetzt nur aus dem Internet. Für den Weg in die Fußgängerzone von Trier sollte man einen Spaziergang von etwa 40 Minuten an der Mosel entlang einplanen (mit dem Fahrrad geht es natürlich schneller).

 

Gleich nach dem wir die Innenstadt von Trier erreichten, entdeckten wir einen Wochenmarkt mit Spezialitäten der Region. Die Leberwurst sah so lecker aus (dieser Meinung war auch Kira), dass wir uns erst einmal damit etwas eindeckten. Als wir am Abend gekostet hatten, ärgerten wir uns ... dass wir nicht mehr mitgenommen hatten.

Auch die vielen Läden luden zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Zum Mittag entdeckten wir gleich zu Beginn unserer Shoppingtour ein chinesisches Restaurant, dass für 8,50 Euro zu einem Buffet (all you can eat) einlud. Das ließen wir uns nicht zwei mal sagen. Das Angebot war wirklich reichhaltig. Verschiedene Vor-, Haupt- und nachspeisen wurden angeboten, die wirklich alle ganz hervorragend schmeckten. Sogar Sushi gab es, was besonders Bianka freute.

Anschließend setzten wir unseren Spaziergang bis zur Prota Nigra fort.

     

Dort entdeckten wir eine kleine nette Bahn, die zu einer Stadtrundfahrt auf den Spuren der Römer einlud. Diese Möglichkeit nahmen wir gern in Anspruch, da uns schon etwas die Füße schmerzten. Die Tour dauert ca. 30 Minuten und führt an den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, die noch aus der Zeit der Römer stammt vorbei.

Auch Kira war sehr interessiert.

         

       

Bei der Stadtrundfahrt wurden wir auch auf das Geburtshaus von Karl Marx aufmerksam gemacht. Das hatten wir bei unserer Wanderung in die Stadt glatt übersehen. Außerdem entdeckten wir eine Sushi Bar, was besonders Bianka ärgerte. Schließlich waren wir immer noch proppe satt.

 

 

 

Zurück auf dem Stellplatz wurde erst einmal gefaulenzt und schon mal die nächste Tour geplant. Nach dem Abendessen waren wir fest davon überzeugt, noch richtig nass zu werden. Der Himmel sah zumindest danach aus. Aber mehr als 3 Tropfen fielen nicht. Wir hatten völlig umsonst unsere Campingmöbel in Sicherheit gebracht.

         

Am Samstag morgen entdeckte ich etwas auf der ersten Hunderunde, dass mich sofort zurück zu Bianka schickte: ein großer Markt, direkt neben dem SP. Natürlich wollten wir wissen, was es dort gibt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch davon überzeugt, dass es sich um einen Flohmarkt handelt. Doch weit gefehlt: es war ein Stoff- und Nähmarkt. Genau das richtige für mich. Trotzdem hielt ich durch. Für Bianka war das natürlich das Paradies. Sie fand einige Dinge, die in der heimatlichen Schneiderei noch fehlten.

 

Allerdings entdeckten wir auch ein Schild, das besagte, dass am Sonntag in Trier am Rhein ein Flohmarkt stattfinden soll. Das war natürlich Klasse. Nichts desto trotz brauchten wir noch ein bisschen Geld und ein paar Lebensmittel. Also machten wir uns auf den Weg. Einen Sparkassen-EC-Automaten fanden wir etwa 2km entfernt; einen Supermarkt leider nicht. Da mussten wir für etwas Butter und Margarine in eine Tankstelle einkehren.

Nach diesem Marsch war es erst einmal an der Zeit die Füße hoch zulegen, mindestens 2, höchstens 4 und sich ein bisschen erholen.

 

 

 

 

 

Nach dem wir uns dann wieder etwas aufgerappelt hatten ...

 

wurde es dann doch noch ein ganz lustiger Abend.

Am Sonntag Morgen wollten wir auf jeden Fall den Flohmarkt besuchen. Wir konnten uns jedoch Zeit lassen. Der Flohmarkt fand in unmittelbarer Nachbarschaft zum SP statt und öffnete erst um 10:00 Uhr seine Pforten. In aller Ruhe erkundeten wir das Angebot. In der Regel schauen wir immer nach alten Bildern, Spiegeln, Möbeln und Uhren. Diesmal war leider nichts dabei und wenn doch, dann gingen die Preisvorstellungen zwischen Verkäufer und uns zu sehr auseinander.

Dafür waren aber genug Hunde da, so dass Kira ihre hervorragenden Fähigkeiten im Schwanz einziehen und ausweichen vorführen konnte.

 

     

Anschließend hieß es wieder ab in den Stuhl und noch etwas Sonne getankt. Bei einem letzten Spaziergang hatten wir uns noch etwas selbstgebackenen Kuchen im Restaurant "Kranich" geholt, den wir uns kurz vor der Rückreise noch schmecken ließen. Alles in Allem war es ein schönes Wochenende.

         

Nachbrenner:

Wenn Ihr den Brötchenservice in Anspruch nehmt, passt bloß auf! Die ortsansässigen und gefräßigen Krähen wissen ganz genau, dass Herr Haag morgens die Brötchen auf die Motorhaube legt. Wenn Ihr nicht schnell genug seid, werden Sie von den Viechern geklaut! Uns kostete die Erfahrung ein Croissant, einer anderen WoMo-Besatzung gleich die ganze Tüte.

 

 

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